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Psychosomatik

Der ganze Mensch ist erkrankt, und nicht alleine die "Psyche" oder der Körper (Soma). Der Mensch lebt in einem sozialen- biologischen- psychischen- und spirituellen Lebenszusammen- hang. Auf diesen Ebenen bieten sich auch Ansätze der Hilfestellung und Behandlung.

K├Ârper und Psyche bilden
Psychosomatik - der Mensch ist krank
eine untrennbare Einheit

"Da zerbreche ich mir den Kopf darüber ob mir ein Stein im Magen liegt, den ich versuche des Nachts mit den Zähnen zu zermalen. Habe ich nicht bereits ein so schweres Kreuz zu tragen? Das Ganze macht mir einen solchen Druck und lässt mir das Herz gar in die Hose rutschen. Mein Nervenkostüm ist schwach geworden. Mir wird der Schlaf geraubt.

Die Beine versagen, es geht nicht mehr weiter. Bei einer Kleinigkeit läuft mir schon die Galle über, wenn es nicht schon in den Ohren rauscht. Da schwindelt es einen regelrecht. Ich kann es nicht mehr sehen, nicht mehr hören und mag es nicht mehr riechen. Es stinkt mir, Angst sitzt im Nacken und schnürt die Kehle zu ......... .

- Der Ärger schlägt auf den Magen, und die Magenbeschwerden beinflussen widerum die Stimmung -.

Diese wenigen Beispiele aus der Alltagssprache weisen bereits auf den Zusamenhang zwischen Körperfunktion und dem Erleben des Menschen hin. Psychosomatische Zusammenhänge bestehen bei allen Gefühlen. Manchesmal werden Gefühle auch nur als körperliche Beschwerden erlebt. Das kann zu wiederholten Arztbesuchen führen, - "ohne das was gefunden wird". Auch wenn sich körpermedizinisch nichts feststellen lässt, leidet der Betroffene unter den Beschwerden, die nicht selten mit Angst, depressiven Symptomen und Selbstwertzweifel einhergehen. Eine regelrechte Angst vor schweren Krankheiten kann bestehen, welche mit verstärkter Selbstbeobachtung einhergeht.

Psychosomatische Probleme bestehen nicht alleine im Erleben, oder in "funktionellen Organstörungen". Es können auch schwere Erkrankungen direkt damit verbunden sein (z. B. Colitis ulcerosa, Herz- Kreislauferkrankungen ("Stress"). Wirbelsäulen- und Gelenkschäden werden durch andauernde Verspannungen gefördert. Eine ungesunde Lebensweise, als Folge des Stresses und von Lebensproblemen, gehört ebenso in den Bereich der Psychosomatik.

Psychosomatische Bescherden haben längst nicht immer einen symbolischen- oder konfliktbedingten Zusammenhang, wie obige Sprachbeispiele es nahelegen. Die Haut ist nicht immer der "Spiegel der Seele".

Infolge körperlicher Erkrankungen können auch die Gefühle und unsere Sichtweisen beeinflusst werden. "Eine schwere Erkrankung verändert das (Er-) Leben.

Die Behandlung psychosomatischer Störungen und Krankheiten erfordert oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Ärzte, Psychotherapeuten, Krankengymnasten, Körpertherapeuten, manchesmal auch Suchttherapeuten und weitere Berufsgruppen arbeiten zusammen mit dem Patienten an seinem Problem. Auch die Familie oder Partner werden in die Behandlung einbezogen werden können.

Im Bereich der Psychotherapie sind zumeist Verhaltenstherapeuten (Verhaltensmedizin) und Tiefenpsychologische Therapeuten in der gesetzlichen Krankenkassenbehandlung tätig.

Als eine der die Verhaltenstherapie  ergänzenden Methoden bieten sich die Hypnotherapie / Hypnose, Entspannungsverfahren und das Biofeedback an.

Biofeedback stellt mit Hilfe eines technischen Gerätes sehr schön den Zusammenhang zwischen Denken, Fühlen, auch unbewussten Vorgängen und den Körperreaktionen dar. Hier bietet sich durch das Training eine Möglichkeit, entgleiste Funktionen wieder zu harmonisieren und gezielt an der Körperreaktion zu arbeiten.

In der Hypnotherapie sind unbewusste Vorgänge ebenso von Bedeutung. Hier steht mehr das Erleben und Erkennen, oder eine "unbewusste" Problem- und Symptomlösung, sowie ein Ausgleich vegetativer Funktionen im Vordergrund. Auch in der Hypnotherapie ist der Patient aktiv am Geschehen beteiligt. Noch mehr erfolgt dieses beim Biofeedback.

LINKS:

Leitlinien für Psychosomatik und Psychotherapie

Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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