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Dämonen in der Kunst
Depression u. Posttraumatische Belastung
Depressiv- ängstliche Verarbeitung
Wahrnehmung und Angst - Depression
PTBS und Auslöser
Posttraumatische Belastungsstörung

Depression

Depression ist eine häufige Erkrankung. Die Ursachen und Bedingungen, die dazu führen können, sind vielfältig. Zumeist sind es belastende Ereignisse die für die Betroffenen schwer zu verarbeiten sind. Es können schwere Verluste, Probleme mit sich selbst, Überforderungen, biologische Faktoren, manche Medikamente und körperliche Krankheiten bis hin zu Erkrankungen des Gehirns sein.

Depressive Verstimmungen jedoch, die kennt ein jeder Mensch.

Behandlungsbedürftige Depressionen bedeuten starkes Leid. Die Depression umfasst das Gefühlsleben (starke Traurigkeit, Verzweifelung, innere schmerz- hafte Leere), das Denken ist pessimistisch und von Grübeln bestimmt; Schuldgefühle und Gefühle wie auch Gedanken der Sinnlosigkeit, bezogen auf die Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit sind häufig. Depressives Verhalten beinhaltet auch Probleme sich aufzuraffen, etwas "anpacken" zu können, sich zu freuen und Konzentrationsschwierigkeiten. "Alles ist so überaus mühseelig". Ängste und innere Unruhe quälen zudem. Der depressive Mensch zieht sich häufig aus dem sozialen Leben zurück, isoliert sich ("dunkelt sich ein") und erlebt sich als hilflos. Selbst andere Menschen, die zuvor mitfühlend und unterstützend waren, sind irgendwann überfordert, so dass diese sich zurückziehen können, sogar ärgerlich und selber hilflos werden ("Streng dich doch an; raff dich mal auf und lass dich nicht so hängen").

Es können auch wahnhafte Verkennungen der Wirklichkeit vorkommen. Allerdings gehören diese Wahrnehmungs- und Einschätzungsprobleme nicht zu jeder Depression. So auch körperliche Beschwerden, wie z. B. Kopf- Bauch- und Rückenschmerzen.

Eine klinische Depression ist immer eine ernstzunehmende Erkrankung, die eine Lebenskrise bedeuten und mit Selbsttötungsabsichten verbunden sein kann. Diese sind ernst zu nehmen! Selbst Andeutungen können darauf hinweisen und einen stillen "Schrei nach Hilfe" ausdrücken.

Kommt es zum Suizidversuch (Selbsttötungsversuch) ist nicht nur dringende medizinische Hilfe in vielen Fällen erforderlich, sondern auch eine konsequente psychotherapeutische Betreuung. "Entgiftung alleine reicht nicht!"

Depressionen erfordern oft eine Unterstützung durch Medikamente, da Stoffwechselvorgänge im Körper beeinflusst werden müssen. Zudem ist eine psychotherapeutische Behandlung notwendig und hilfreich. Manche Depressionen können am Besten in einer Klinik fachpsychiatrisch behandelt werden.

Posttraumatische Belastungsstörung

Belastungen im Leben bedeuten Stress, sind leider nicht wegzudenken und stellen damit Anforderungen dar, die bewältigt werden müssen.

Ist es eine starke Belastung ergreift sie uns für einige Zeit, bis wir allmählich wieder zur Ruhe kommen können.

Es gibt Belastungen die unvorstellbar scheinen, aber dennoch zur Wirklichkeit gehören, wie es die Nachrichten in den Medien uns fast täglich vor Augen führen. Aber auch andere Ereignisse können zu einer extremem Belastung und Stressreaktion führen. Ein schwerer Unfall mit Todesfolge z. B..

Bei Extrembelastungen versucht uns unser Organismus zu schützen, indem wir vom Geschehen innerlich "abgetrennt" werden. Lösen sich diese Zustände mit der Zeit nicht auf, wird von einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) gesprochen. Hier bestehen verschiedene Symptome wie Angst, plötzlich auftretende Panik, Unruhe, Wiedererleben des Geschehenen. Depression und gefühlsmäßige Distanz (Abgetrenntsein, Dissoziation) sind ebenfalls Folgen des Ereignisses. Einige Leidende entwickeln auch chronische Schmerzen, Essstörungen oder Veränderungen der Persönlichkeit.

Im wissenschaftlichen Bereich werden nicht nur Ursachen, Bewältigungs-möglichkeiten, Therapieerfolge und Verfahren untersucht, sondern auch, ob hirnorganische Veränderungen (Hippocampus, Amygdala) durch Psychotherapie wieder rückgängig gemacht werden können

Im Gehirn kann sich eine solche Extrembelastung sogar als Schrumpfung eines kleinen Bereiches (Hippocampus) darstellen. Derartige Änderungen im "Limbischen System" (Gefühl und motiviertes instinkthaftes Verhalten) stehen auch in Verbindung mit Gedächtnisproblemen bei Postraumatischen Belastungsstörungen, die sich als "Erinnerungsüberflutung" oder "innere Abspaltung" vom Geschehen im Verhalten und Erleben äußern.

Die Psychotherapie hilft hier, auch über die notwendige und liebevolle menschliche Zuwendung hinaus, eine gesunde Distanz vom Geschehen zu finden, dieses in die eigene Lebensgeschichte einfügen zu können und vielleicht sogar einen Sinn in all dem Erlebten zu finden. Ausgewählte psychotherapeutische Methoden können dabei helfen.

LINKS:

Kraftquellen  (flash)

Depression und Suizidgefahr

Depressive Störungen  - Skript (wissenschaftlich)

Depression (wissenschaftlich)

Anpassungsstörungen (Skript) wissenschaftlich)

Anpassungs- und Belastungsstörungen (wissenschaftlich)

Belastungen (Lexikon)

Missbrauchsopfer, z. B. hier

Posttraumatische Belastungsstörung (wissenschaftlich)

Extrembelastung und Gehirn

 

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